Call for Application: Austauschprogramm mit CCOV

INTERNATIONALES AUSTAUSCHPROGRAMM

K3 | Tanzplan Hamburg und Centre de Création O Vertigo – CCOV in Montréal bieten einen internationalen Residenzaustausch von Juni bis Oktober 2024 an.
Geteilt in Online- und Präsenztreffen werden sich jeweils ein*e Choreograph*in aus Quebec und ein*e Choreograph*in mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg in ihren Arbeitsprozessen zu einem Forschungsvorhaben begleiten und in einen Peer-to-peer Austausch treten. Dazu gehört für der*die Hamburger Künstler*in auch ein einmonatiger Aufenthalt in Montréal im September.

Von Juni bis September werden sich zwei Choreograph*innen (eine*r aus Quebec und eine*r aus Hamburg) gegenseitig bei der Arbeit an individuellen Rechercheprojekten durch Feedback und Dialog begleiten. Eine Reihe von Online-Begegnungen zu Beginn des Prozesses dient dazu, gemeinsame Interessenbereiche zu ermitteln und eine Vertrauensbasis für die Dauer des Programms zu schaffen. Der*Die Choreograph*in aus Quebec wird vier Wochen in Hamburg verbringen (August 2024), der*die Choreograph*in aus Deutschland vier Wochen in Montreal (September 2024). Die gastgebenden Organisationen unterstützen die Choreograph*innen in ihrem Projektvorhaben, indem sie helfen, Aktivitäten zu koordinieren, die ihren individuellen Interessen entsprechen, welche die Form von Workshops über Austauschveranstaltungen hin zu Netzwerkaktivitäten annehmen können.

K3 sucht eine*n Choreograph*in, der*die an diesem Austausch teilnehmen möchte. Die Bewerbenden müssen für Folgendes zur Verfügung stehen:

  • Eine Reihe von Online-Treffen im Juni und Juli
  • Reisen und Arbeiten in Kanada während des Monats September
  • Ungefähr vier Treffen (online oder persönlich) im August
  • Ein Review-Treffen (online) im Oktober

Die Teilnehmenden müssen ihren Wohnsitz in Hamburg haben oder in Hamburg als Choreograph*in arbeiten. CCOV und K3 sind daran interessiert, diese Residenz freischaffenden, professionellen Choreograph*innen anzubieten. Eine erfolgreiche Bewerbung stellt ein individuelles Forschungsprojekt vor und legt gleichzeitig das Interesse und Motivation für den Ideenaustausch mit eine*r Kolleg*in aus Kanada dar.

Einzelheiten zum Austausch:

  1. Juni und Juli 2024: Eine Reihe von etwa vier Online-Treffen, um alle Teilnehmer*innen vorzustellen, gemeinsame Interessen zu ermitteln und Zeitpläne festzulegen.
  2. August 2024 (4 Wochen): Choreograph*in aus Quebec reist nach Hamburg. Studio und Unterkunft werden von K3 zur Verfügung gestellt.
  3. September 2024 (4 Wochen): Hamburger Choreograph*in reist nach Montreal. Studio und Unterkunft werden von CCOV zur Verfügung gestellt.
  4. Oktober 2024: Review-Treffen (online) mit allen Teilnehmenden zur Bewertung der Ergebnisse.

Hinweis: Der peer-to-peer Austausch ist ein Schlüsselelement dieses Programms. Während persönliche und Online-Treffen wann immer möglich gefördert werden, sind wir daran interessiert, andere Kommunikationsformen zu erforschen, die zum Austausch von Erfahrungen und konstruktivem Feedback führen. Diese Ideen werden in Abstimmung mit den Interessen und der Verfügbarkeit aller Teilnehmenden entwickelt.

Finanzielle Einzelheiten:
K3 übernimmt die Kosten für die Hin- und Rückreise von Hamburg nach Montreal und stellt dem*der Choreograph*in ein Stipendium in Höhe von 2250,- Euro für die Teilnahme zur Verfügung.

Details zur Bewerbung:
Da K3 und CCOV die Künstler*innen gemeinsam auswählen werden, sollten die Bewerbungen in englischer Sprache verfasst sein und Folgendes enthalten:

  • Ein Motivationsschreiben, das die Beschreibung der Ziele für den Aufenthalt, den Schwerpunkt der Recherche und die Gründe für das Interesse an einer Zusammenarbeit mit einem*einer Peer aus Quebec enthält (max. 1 Seite),
  • Einen aktuellen Lebenslauf,
  • Bis zu 5 Videolinks mit Passwörtern (falls erforderlich) und Anleitungen zum Ansehen.

Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, die sich als Schwarze*r Deutsche*r, Person of Colour, Sinti*zze und Rom*nja, Jüdische*r, Muslim*in und/oder Geflüchtete identifizieren, sowie Menschen mit familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Einsendeschluss für Bewerbungen: 26. März 2024

Die Auswahl erfolgt durch die künstlerischen Koordinator*innen, CCOV und K3, bis Anfang April 2024.

Fragen und Bewerbung an: florence.rist@kampnagel.de

Es ist zu beachten, dass der Austausch von einer positiven Drittmittelfinanzierung abhängt, die im Frühjahr erwartet wird.

PROBEBÜHNE EINS FÜR CHOREOGRAPH*INNEN

Probebühne Eins ist ein Werkstatt-Format, bei dem kurze Experimente oder Ausschnitte aus Projekten im Entstehen gezeigt werden. Unterschiedliche Arbeitsansätze werden zur Disposition gestellt und bieten Anlass zum Austausch. In regelmäßigen Abständen gibt es die Möglichkeit, Ausschnitte aus Projekten im Entstehen aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz und Performance zu zeigen.

 

Die Dauer der Präsentationen sollte zehn Minuten nicht überschreiten.

Das festgelegte technische Setting des Werkstattformats Probebühne Eins ist NICHT erweiterbar und besteht aus: schwarzer Bühnenboden, Grundlicht, Tonzuspielung über Laptop/Handy, sowie zwei kabellosen Mikrofonen, Videoprojektion auf eine stehende 4x3m Leinwand an der Rückwand der Bühne, zugespielt von einem Laptop.

Die nächste Probebühne Eins findet im Februar 2024 statt.

Die Ausschreibung für die kommende Probebühne Eins wird jeweils auf der K3-website sowie über den K3-newsletter bekannt gegeben.

 

 

 

PRAKTIKUM (Vollzeit) im Bereich Organisation und Kommunikation

K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg ist ein international agierendes Kompetenzzentrum für zeitgenössischen Tanz, Choreographie, künstlerische Forschung und Tanzvermittlung. Eingebunden in die Organisationsstruktur Kampnagels arbeitet es unter eigener künstlerischer Leitung. Das Programm des Zentrums umfasst Residenz- und Arbeitsformate für Choreograph*innen, Qualifizierungsangebote für Tanzschaffende sowie ein umfassendes Programm im Bereich Tanzvermittlung: www.k3-hamburg.de

Aufgaben: Unterstützung und Assistenz bei der Betreuung von Residenzformaten, Probenprozessen und Veranstaltungen; Mitwirken in der Organisation, Planung und Durchführung von (Online-) Veranstaltungen (Trainings, Kurse, Workshops, Vermittlungsangebote, Aufführungen, etc.);

Mitwirken im Bereich Kommunikation (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, digitale Kommunikation); Kennenlernen von Arbeitsabläufen; administrative Tätigkeiten; Recherche sowie weitere Aufgaben im Zusammenhang mit dem Programm von K3 | Tanzplan Hamburg

Voraussetzungen: Erste praktische Erfahrungen im Kulturbereich und/oder Studium im Bereich Tanz, Choreographie, Performance, Theater-, Geistes-, Kulturwissenschaft oder Kulturmanagement; Interesse an zeitgenössischen Tanz- und Theaterentwicklungen; gute Englischkenntnisse; gute Computerkenntnisse; Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten

Zeitraum: die Dauer des Praktikums soll mindestens 6 Wochen und kann maximal 12 Wochen betragen. Das Praktikum wird monatlich mit einer Aufwandsentschädigung vergütet. Als Praktikant*in hat man die Möglichkeit, vielfältige zeitgenössische Tanz-, Theater- und Performanceproduktionen am K3 und auf Kampnagel zu besuchen. Wir freuen uns über Initiativbewerbungen.

Bewerbungen sollten einen Lebenslauf, ein kurzes Motivationsschreiben sowie der Nachweis eines Studiums oder der Beruflichen Umorientierung beinhalten.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail und in einem einzigen PDF-Dokument an: tanzplan@kampnagel.de 

Uns ist die Repräsentanz der kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft an einem Ort wie K3 wichtig. Ausdrücklich für alle Ausschreibungen erwünscht sind Bewerbungen von Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen, die sich z.B. als Schwarze Deutsche, Person of Color, Sinti*zze und Rom*nja, jüdisch, muslimisch und/oder Geflüchtete bezeichnen sowie Personen mit familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Wir weisen darauf hin, dass die Büros aus baulichen Gründen zurzeit noch nicht barrierefrei sind.