Lo Höckner
(they/them) ist Choreograph*in, somatische*r Praktiker*in und Aktivist*in. Ursprünglich aus Wien, lebt und arbeitet Lo in Hamburg und inzwischen in Berlin. Nach einem Burnout begann Lo, sich in Somatic Experiencing® und Pantarei weiterzubilden. Zunehmend wandte sich Lo der aktivistischen Arbeit, der Trauma-Arbeit und verkörperten Formen gesellschaftlicher Veränderung zu. Lo sucht nach Wegen, Isolation und politische Handlungsunfähigkeit zu überwinden, indem unterstützende Beziehungen und Strukturen aufgebaut werden, die Menschen stärken und Veränderung ermöglichen.
Aus diesem Ansatz heraus initiierte Lo den Embodied Social Justice Learning Circle, ein zweiwöchentliches Treffen in Berlin, bei dem gemeinsam praktiziert und gelernt wird. Im Zentrum der Arbeit steht die Verbindung von Körper und gesellschaftlichem bzw. systemischem Wandel sowie die Auseinandersetzung mit Erfahrungen von Ohnmacht und fehlender Selbstwirksamkeit.
Lo arbeitet in 1:1-Sitzungen, gibt Workshops, ist als medienübergreifender Künstlerin tätig und engagiert sich im Umweltaktivismus. Außerdem trainiert Lo mit großer Leidenschaft die Kampfsportart Muay Thai. Lo studierte Performance Studies sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Hamburg, Wien und Lyon.
(Stand: 2026)
Herkunft: Hamburg
