Aloali'i Tapu

ist ein samoanischer Bühnen-, Design- und Tanzkünstler aus Neuseeland. Als Mentor und Jugendarbeiter war er in der Streetdance-Gemeinschaft aktiv und leistete gemeinnützige Arbeit. Er studierte zeitgenössischen Tanz an der UNITEC (NZ). Tapus Zusammenarbeit mit dem in Berlin lebenden Choreographen Christoph Winkler führte zum Sieg in der Kategorie "Bester Tänzer" beim "Faust"-Preis für ihr Bio-Pic-Solo Urban Soul Café. Er ist Mitbegründer der Ta'alili Dance Company, die einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung des zeitgenössischen Tanzes in Neuseeland hatte. Bei seinen eigenen Produktionen arbeitet er mit Künstler*innen aus dem pazifischen Raum zusammen, die spezialisiert in Street- und island Dance sind.

Während des K3-Aufenthalts (Spielzeit 22/23) wird Aloali'i Tapu seine Identität innerhalb der Tanzszene erforschen und dekonstruieren. Sein Interesse liegt darin, seine Forschungen darüber fortzusetzen, dass er aufgrund seines Aufwachsens in einem samoanischen Elternhaus, seines Aussehens und seiner Sprache innerhalb der Tanzgemeinschaft als "anders" bezeichnet wird. In Hamburg wird sich seine Arbeit darum drehen, diasporische Gemeinschaften, die unter dieses Urteil fallen, zu verbinden.