Enad Marouf

ist ein syrisch/deutscher Performance- und Videokünstler, der in Berlin lebt. Er hat einen MA in Choreographie und Performance vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen/Frankfurt. Seine Soloarbeiten und Kollaborationen wurden u.a. auf der Athen Biennale, dem Kunstenfestivaldesarts Brüssel, in den Sophiensaelen Berlin, dem Centre culturel Francais de Damas, der Tate Modern London, dem Art institute of Chicago und der Shedhalle Zürich gezeigt.

Maroufs Arbeit beschäftigt sich mit queerer Intimität, Verlust und Erinnerung. Da er queere Gesten und Sprache nicht nur als Verhalten, sondern als Handlung begreift, kreist seine Arbeit um Körper und Text. Während seines Aufenthalts bei K3 (Spielzeit 22/23) möchte er eine Praxis der Fragmentierung entwickeln, mit Fokus auf Erinnerungen und deren Zeitlichkeit und darauf, wie Erinnerungen durch Text, Geste und Bild verkörpert werden.