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ANNE KERSTING (HAMBURG|FREIBURG)

TANZDRAMATURGIE
DRAMATURGIE DES ZUSCHAUERS

Als Produktionsdramaturgin und zugleich Kuratorin thematisiert Anne Kersting die Dramaturgie des Zuschauers. Die relationalen Bedingungen von KünstlerInnen und ZuschauerInnen sind Dreh- und Angelpunkt ihrer Dramaturgie und Programmkuratierung.

Anne Kersting ist Dramaturgin und Kuratorin für Tanz und Performance. Bis 2011 kuratierte sie das Programm für Tanz und Live Art auf Kampnagel. Seit 2014/15 ist sie künstlerische Leiterin der Tanz- und Performancesparte am Theater Freiburg. Als Dramaturgin arbeitet sie seit vielen Jahren u.a. mit den Choreographinnen Antje Pfundtner und Jenny Beyer zusammen.

 

© Marek Lamprecht

31.05. | 19:30 | K33 | Eintritt frei
DRAMATURGIE DES ZUSCHAUERS
GREGOR RUNGE (BREMEN)

TANZDRAMATURGIE
DRAMATURGIEN DER VERMITTLUNG

Mit Blick auf die stark intuitiv ausgerichtete Arbeitsweise des Choreographen Samir Akika skizziert Gregor Runge, Tanzdramaturg am Theater Bremen, wie sich dramaturgisches Arbeiten im Sinne einer Stärkung instabiler künstlerischer Positionen gestalten lässt. Unter Einbezug des Kontextes Stadttheater geht es auch um ein Modell von Dramaturgie als Vermittlung.

Gregor Runge arbeitet als Dramaturg am Theater Bremen. Seit 2011 arbeitet er eng mit dem Choreographen Samir Akika zusammen. Zudem konzipiert er interdisziplinäre Projekte mit Laien und Jugendlichen und kuratierte zuletzt das internationale Performing Arts Festival OUTNOW! am Theater Bremen und der Schwankhalle Bremen.

© Jörg Landsberg
07.06. | 19:30 | K33 | Eintritt frei
DRAMATURGIEN DER VERMITTLUNG
RUDI LAERMANS (BELGIEN)

KÜNSTLERISCHE ZUSAMMENARBEIT ALS FREMDBESTIMMTE AUTONOMIE

 

Das „co“ in „co-creation“ beinhaltet gegenseitige Abhängigkeiten, die im Diskurs über künstlerische Kollaboration häufig übersehen werden. Autonomie und Fremdbestimmung sind oft verflochten in Bereichen wie Vertrauen, gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung, die sehr wichtig sind für die Dynamik des Zusammenarbeitens. Im Vortrag wird der paradoxe Begriff der fremdbestimmten Autonomie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und erläutert.

Rudi Laermans ist Professor für Soziale Theorie an der Universität Leuven (Belgien) und unterrichtet regelmäßig bei P.A.R.T.S. Das Thema künstlerische Zusammenarbeit ist eines der zentralen Themen seines kürzlich veröffentlichten Buchs Moving Together: Theorizing and Making Contemporary Dance (Amsterdam: Valiz).

 

In englischer Sprache

05.07. | 18:30 | K33 | Eintritt frei