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Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe

Nicht nur in der arabischen, auch in der westlichen Welt, in Europa und in Hamburg stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage, was Demokratie im gesellschaftlichen Erleben und Handeln ausmacht. Dabei geht es nicht nur um die offiziellen politischen Bühnen, sondern vor allem um neue Formen von Versammlung und Teilhabe, um die Frage, was gesellschaftlich überhaupt zum Thema gemacht werden kann und in welchen Foren Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens verhandelt werden. Mit dem Charakter der gesellschaftlichen Auseinandersetzung ändern sich auch die Figurationen von Öffentlichkeit und demokratischer Teilhabe.

Das künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste fragt: Welche Rolle können die performativen und medialen Künste im Kontext der neuen urbanen Demokratisierungsbewegungen spielen?

Im Rahmen von "Versammlungen Vol. 1" finden vom 12. - 17. Mai die ersten Projektpräsentationen der künstlerischen Forschungsprozesse, die im Graduiertenkolleg durchgeführt werden, statt.
Das Graduiertenkolleg wird gefördert durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg

Tanzfonds Partner: Choreographie der Nachbarschaft

Im Rahmen von Tanzfonds Partner – einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes – arbeiten K3 und die Winterhuder Reformschule / Stadtteilschule Winterhude unter dem Motto „Choreographie der Nachbarschaft“ für zwei Schuljahre intensiv zusammen. Die Projektkooperation startet mit Beginn des Schuljahres 2012/13. Pro Schulhalbjahr wird in den vier Jahrgangsstufen der Schule jeweils ein choreographisches Projekt erarbeitet, das eng mit der Erkundung des die Schule und K3 umgebenden Stadtquartiers verbunden ist. Künstlerisch beteiligt sind dabei viele Hamburger ChoreographInnen und KünstlerInnen, die gemeinsam mit den SchülerInnen vier Projekte pro Schulhalbjahr realisieren. Jeweils zu Halbjahresschluss werden diese bei einem „Nachbarschaftsfest" öffentlich präsentiert.

Zudem werden die aktuellen Produktionen der beteiligten KünstlerInnen in die Kooperation einbezogen und gemeinsam Proben und Vorstellungen besucht, Workshops, Einführungen und Gespräche angeboten. Damit werden zeitgenössischer Tanz und Choreographie so intensiv wie möglich in den Schulalltag integriert und zugleich lernen die SchülerInnen so die Arbeit einer Kultureinrichtung intensiv von innen kennen.
Choreographie der Nachbarschaft ist ein Projekt von K3 | Tanzplan Hamburg. Gefördert von TANZFONDS PARTNER - Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Tanzfonds Erbe: volkstanzen heute

volkstanzen heute (AT), als gemeinsames Projekt von K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel und dem Tanzarchiv Leipzig in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels, stellt europäischen Volkstanz in seinem Verhältnis zur Bühnentanzpraxis und zu maßgeblichen Diskursen des Tanz- und Theaterschaffens im 20. Jahrhundert in den Kontext künstlerischer Forschung.

Fragen nach Vermittlung und Weitergabe von sowie Teilhabe und Partizipation an Tanz sind wesentliche Themen und Anliegen des Tanzes im 20. und 21. Jahrhundert. Volkstanzpraxen bieten Strategien zur Bildung gemeinschaftlicher Erfahrungsräume und kommunikativer Strukturen in der gemeinsamen körperlichen Ausübung, die zumeist durch einen niedrigschwelligen Zugang gekennzeichnet sind. Damit eröffnen sie ein im zeitgenössischen Tanz bislang vernachlässigtes und eher implizit als explizit behandeltes Arbeitsfeld, das ein aktuelles Potenzial im Hinblick auf Partizipation und Tanzvermittlung besitzt. Ausgehend von der Analyse choreographischer Strukturen von Volkstänzen sowie ihren Spuren in choreographischen Schlüsselwerken des Bühnentanzes im 20. Jahrhundert wird dieses Potenzial untersucht.


Gefördert von Tanzfonds ERBE - Eine Initative der Kulturstiftung des Bundes. In Kooperation mit dem Tanzarchiv Leipzig und der Schaubühne Lindenfels, Leipzig.

IDOCDE – International Documentation of Contemporary Dance Education

IDOCDE – „International Documentation of Contemporary Dance Education“
ist ein Projekt mit dem Ziel, „best practice“-Beispiele im Bereich der Lehrmethoden und des Unterrichts sowie der Vermittlung des zeitgenössischen Tanzes zu entwickeln und zu dokumentieren. Dabei geht es zugleich darum, PraktikerInnen im Bereich des Unterrichts im zeitgenössischen Tanz besser zu vernetzen, dieser dynamischen Kunstform eine stärkere öffentliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und Informationen und Wissen über Praktiken des zeitgenössischen Tanzes einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In diesem zweijährigen Pilotprojekt werden regelmäßig Austauschtreffen einer Pilotgruppe aus zwölf zeitgenössischen TanzdozentInnen stattfinden, die jeweils mit einer der zwölf am Projekt beteiligten Partnerinstitutionen verbunden sind, um den Aufbau einer Online-Datenbank im Bereich des zeitgenössischen Tanzunterrichts zu initiieren. Ziel ist, diese Datenbank im internationalen Kontext zu einer wichtigen Ressource und einem lebendigen Netzwerk für alle in der Vermittlung und im Unterricht des zeitgenössischen Tanzes Tätigen zu entwickeln.
Das Projekt wird ermöglicht durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms Leonardo Partnerschaften (Education and Culture DG - Lifelong Learning Programme).

TuSch - Theater und Schule

Auf der Suche nach neuen Zugängen für Jugendliche zum Theater initiierten die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung und die Körber-Stiftung 2002 das Projekt TUSCH (Theater und Schule). Seit Sommer 2012 ist die BürgerStiftung Hamburg als neuer Partner der Schulbehörde Teil der TUSCH Koordination. Die Stiftung Mercator und die Hamburger Kulturbehörde fördern die zweijährigen Partnerschaften zwischen Schulen und Theatern.
Mit der Spielzeit 12/13 ging K3 zum dritten Mal eine TuSch-Partnerschaft mit einer Schule ein. Für zwei Jahre ist die Stadtteilschule Barmbek nun Partner von K3. Gemeinsam mit der Hamburger Choreographin Trinidad Martínez und der Theaterpädagogin Maria Kowalsky konzipieren und realisieren SchülerInnen der 6. Klasse ein choreographisches Projekt und beschäftigen sich dabei schwerpunktmäßig mit chinesischer Kultur im Verhältnis zu ihrem eigenen Lebensalltag.

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