Moving Heads Veranstaltungen von Oktober 08 bis Juni 09:

Oktober 2008:
CLAUDIA LICHTBLAU / LAURENT CHÉTOUANE / IRMELA KÄSTNER
Ortsbestimmungen
05. Oktober 2008, 16:00 - 17:30 Uhr, K3-Studio: K3
Eintritt frei

Zum Auftakt von „Moving Heads“ laden Irmela Kästner und Barbara Schmidt-Rohr (Tanzinitiative Hamburg) zu einem Gespräch mit der Choreographin Claudia Lichtblau („Notett“, 02., 04. und 05. Oktober in der p1) und dem Regisseur Laurent Chétouane über das Denken in Körpern, die Verschiebung von Zeit, den Raum von Sprache und Bewegung und den Blick des Zuschauers ein.
Moderation: Irmela Kästner

Claudia Lichtblau studierte an der Folkwang Hochschule Essen, tanzte und schuf erst Solo- und Ensemblechoreographien an dem von Pina Bausch geleiteten Folkwang Tanzstudio. Nach Projekten mit der Choreographin Chandralekha in Madras/Indien und ihrer ersten freien Produktion „SchwarzRotGold“ (1991) entdeckte sie 1992 das Areal der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen als Werkstatt für ihre Arbeit, wo ihr bisher dreizehn Werke umfassenden „Zyklus/Zeche“ entstand.

Laurent Chétouane hat sich mit seinen radikal-minimalistischen Regiearbeiten u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, den Münchner Kammerspielen, am Nationaltheater Weimar, am Schauspiel Köln einen Namen gemacht. 2007 hat er begonnen, das „Sich-Aneinander-Reiben“ von Text und Körper im Tanz zu untersuchen , in „Bildbeschreibung“ von Heiner Müller und in „Antonin Artaud liest den 2. Akt von Faust 2 und“.

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November 2008:
ROUND TABLE | KÜCHENPARTY

MONTAG, 10. NOVEMBER 2008, 19:00 UHR | K3-STUDIO: K33
Ein Jahr ist seit der Eröffnung der im Rahmen von Tanzplan Hamburg umgebauten Halle K3 vergangen. Zeit dafür, die K3-Küche für eine Party zu nutzen, um bei Chips, Wein und Musik über die Zukunft des zeitgenössischen Tanzes in Hamburg ins Gespräch zu kommen. Wer Lust und Zeit hat, schaut vorbei. Wie bei jeder Küchenparty: Bitte Getränke oder kleine Snacks mitbringen! Wir freuen uns auf Euer / Ihr Kommen!
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Dezember 2008:
WORKSHOP-SYMPOSIUM
PERFORMING GENDER - GESCHLECHT UND REPRÄSENTATION IN DEN AKTUELLEN TANZ- UND PERFORMANCEKÜNSTEN
SAMSTAG, 06. DEZEMBER 2008
10 BIS 18 Uhr | K3-STUDIOS
EINTRITT FREI. In deutscher und englischer Sprache.

Aufgrund der begrenzten TeilnehmerInnen-Zahl wird um Anmeldung bis zum 01. Dezember gebeten unter: 040 / 27 09 49 - 45 oder per Email unter: tanzplan@kampnagel.de

Das Workshop-Symposium der Performance Studies Hamburg beschäftigt sich mit der performativen Hervorbringung und der diskursiven Darstellung von Geschlecht in den zeitgenössischen szenischen Körper-Künsten. Gast-Vorträge von Prof. Dr. Karin Bruns (Abt. Medientheorie/ Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz), PD Dr. Bojana Kunst (Philosophin und Dramaturgin/ Universität Ljubljana) und Gurur Ertem M.A. (Kuratorin und Soziologin, iDANS Festival, Istanbul) nähern sich dem Themenfeld aus interdisziplinären Perspektiven: Historischen und aktuellen Theorie-Positionen, Beispielen aus der choreographischen und filmischen Praxis sowie dramaturgischen Strategien.

Ergänzend finden verschiedene Arbeitgruppen statt, an denen alle Teilnehmer/Innen aktiv teilnehmen und gemeinsam mit verschiedenen KünstlerInnen und TheoretikerInnen die Impulse der Gast-Vorträge aufnehmen, weiterführen und diskutieren können.

Eine Veranstaltung der Performance Studies Hamburg und von K3 | Tanzplan Hamburg. Gefördert durch den Frauenförderfonds der Universität Hamburg.

Programm, Samstag, 6. Dezember, 10:00 – 18:00 Uhr
10:00 Einführung durch Prof. Dr. Gabriele Klein (Performance Studies / Universität Hamburg)

10:30 Vortrag PD Dr. Bojana Kunst „The Dance and Her Voice“
11:15 Arbeitsgruppen
12:30 Mittagspause
13:45 Vortrag Prof. Dr. Karin Bruns „Im Rahmen des Kalküls. Visualisierungspolitik und Performance in den Filmen von Miranda Pennell“
14:15 Vortrag Gurur Ertem M.A. „Desubstantiating Choreography“
15:00 Kaffee-Pause
15:15 Arbeitsgruppen
16:45 Salon und Abschluss des Symposiums

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Februar 2009:
ISABELLE SCHAD, BRUNO POCHERON (GOOD WORK PRODUCTIONS) | OLE FRAHM, TORSTEN MICHAELSEN (LIGNA) | IRMELA KÄSTNER (TANZINITIATIVE HAMBURG): SAND IM GETRIEBE
MONTAG, 02. FEBRUAR 2009, 19:30 UHR | K3-STUDIO: K33
EINTRITT FREI
Im Rahmen von „tüddeldüddel-lüd“ – Eine Produktion von Schmidt-Rohr/Kästner - Tanzinitiative Hamburg.

Ihre Helden heißen Jaques Tati und Charles Chaplin. Antihelden, die sich als gegen den Strom schwimmende Individualisten und Zivilisationskritiker in die Filmgeschichte eingeschrieben haben. Auf Einladung der Tanzinitiative Hamburg begegnen sich Isabelle Schad, Bruno Pocheron/Good Work Productions (Berlin) und Ole Frahm, Torsten Michaelsen/LIGNA (Hamburg) im Gespräch mit Irmela Kästner über kreative Stolpersteine in bewegter Menschenmasse. Mit Videoausschnitten.

Ole Frahm, Torsten Michaelsen sind Mitglieder von LIGNA, einer Gruppe von Medientheoretikern und Performancekünstlern aus Hamburg, die mittels Radio performative Interventionen entwickeln u.a. „Radioballett“ im öffentlichen Raum, zuletzt auf Kampnagel: „Der neue Mensch“.

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März 2009:
TOBIAS BRENK, JAN-PHILIPP POSSMANN UND DIE BETEILIGTEN DER PROBEBÜHNE EINS
ROUNDTABLE ZUM THEMA „WERKSTATT-FORMATE“
SONNTAG, 22. MÄRZ 2009, 14:00 UHR | K3-STUDIO: K33 | EINTRITT FREI
Zum Abschluss der „Probebühne Eins“ laden wir alle Beteiligten sowie weitere Interessierte zu einem Roundtable mit Kaffee und Croissants ein. Zusammen mit Tobias Brenk (Kaserne Basel) und Jan-Philipp Possmann (Dramaturg, Berlin) soll über Werkstatt-Formate diskutiert werden.

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April 2009:
WORKSHOP-TAGUNG
STANDPUNKT: DRAMATURGIE
17. APRIL 13:30 BIS 19:00 UHR | 18. APRIL 10:30 BIS 18:00 UHR | 19. APRIL 10:30 BIS 12:00 UHR
K3-STUDIOS UND P1
15 € | 10 € TAGESTICKET; 25 € | 15 € KOMBITICKET TAGUNG

Mit: Knut Ove Arntzen, Elke van Campenhout, Bojana Cvejic, Mieke Matzke, Bettina Milz, Patrick Primavesi, Christophe Wavelet.
In deutscher und englischer Sprache.

Position, Einsatz und Funktion der Dramaturgie sind im Bereich zeitgenössischer Choreographie und Performance nicht festgeschrieben. Verwendung und Ausführung sind vielfältig, variabel und orientieren sich in erster Linie an Arbeitskonstellationen, Themen und Formaten. Mit Gästen und TeilnehmerInnen möchten wir uns über mögliche Positionen der Dramaturgie auseinandersetzen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt vielfältiger Modelle von Kollaboration im künstlerischen Arbeiten. Ist Dramaturgie eine eigenständige künstlerische Position oder eine Position der Resonanz auf die Arbeit anderer? Was bedeutet die Offenlegung der Arbeitsprozesse als Teil der künstlerischen Produktion für die Dramaturgie?
Hier gibt es weitere Informationen zum Ablauf und zu den Workshopthemen

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Mai 2009:
KÜCHENPARTY ZUM RESIDENZSTART
MONTAG, 18. MAI, 19:00 UHR, K3-KÜCHE | EINTRITT FREI
Es ist wieder Zeit für eine Party in der K3-Küche. Bei Chips, Wein und Musik gibt es Gelegenheit, über die Zukunft des zeitgenössischen Tanzes in Hamburg oder auch ganz andere Dinge ins Gespräch zu kommen. Wie bei jeder Küchenparty: Bitte Getränke oder kleine Snacks mitbringen! Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen.

MAP – MEDIA | ARCHIVE | PERFORMANCE
MITTWOCH, 20. MAI, 18:30 UHR, K3-STUDIO: K33 | EINTRITT FREI
Vorstellung der Internet-Publikation „MAP – Media | Archive | Performance“ (http://perfomap.de), die an der Schnittstelle von Medienkunst, Archiv-Praxis und Netzbasierung angesiedelt ist. Mit Barbara Büscher, Franz Anton Cramer, René Damm und Thomas Bitterlich.

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Juni 2009:
„LE SACRE DU PRINTEMPS“ – EINE REKONSTRUKTION NACH VASLAW NIJINSKY AM HAMBURG BALLETT
EDITH BOXBERGER IM GESPRÄCH MIT MILLICENT HODSON,
KENNETH ARCHER (USA) UND JOHN NEUMEIER
DONNERSTAG, 18. JUNI, 19:00 UHR, K2 | EINTRITT FREI
Im Mai 1913 bringen die Ballets Russes in Paris „Le Sacre du Printemps” heraus. Das Werk löst einen der größten Skandale der Theatergeschichte aus, Nijinskys Choreographie gilt als missglückt. Erst in der zweiten Hälfte
des 20. Jahrhunderts beginnt sich der Blick auf den Choreographen und sein Werk zu ändern. 1987 rekonstruiert die amerikanische Tanzwissenschaftlerin Millicent Hodson Nijinskys Choreographie. Im Vorfeld der Premiere von „Sacre“ am 28. Juni am Hamburg Ballett sprechen Millicent Hodson, Kenneth Archer und John Neumeier mit der Tanzjournalistin Edith Boxberger über die heutige und die historische Bedeutung der Choreographie.