K3 Eröffnungsprojekt: "Veronika Blumstein - Moving Heads", 18. bis 20. Oktober 2007
K3 Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg
Künstlerische Leitung: Sabine Gehm, Sandra Noeth
„Veronika Blumstein – Moving Heads“ wird von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung gefördert. In Kooperation mit dem Restaurant Artisan. Tanzplan Hamburg wird von Tanzplan Deutschland, einem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert und findet in Kooperation mit Kampnagel Hamburg statt. Partner: MA-Studiengang „Performance-Studies“ / Universität Hamburg
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Donnerstag, 18.10. | 19.00 Uhr
Eröffnungsdinner
Zum Auftakt lädt Veronika Blumstein zu einem ihrer legendären inszenierten Abendessen. Es bietet Gelegenheit für Lectures, Installationen und kurze Inszenierungen, die die künstlerischen und räumlichen Möglichkeiten des Zentrums erschließen.
Mit: Veronika Blumstein (Choreographin), deufert+plischke (Künstlerzwilling), Dorothea Grießbach (Dokumentarfilmerin), Angela Guerreiro (Choreographin), Gabriele Klein (Tanzwissenschaftlerin), Antje Pfundtner (Choreographin), Peter Pleyer (Choreograph), Michael Wolters (Komponist) sowie weiteren
Künstlern.
Donnerstag, 18.10. bis Samstag 20.10. | jeweils 19.00 bis 21.00 Uhr
Interaktive Installation
K3 schafft eine neue Infrastruktur: Räume, technische und organisatorische Unterstützung sowie dramaturgische Betreuung. Unter dem Motto: “Put on your headphones! Follow the instructions!” bieten Veronika Blumstein und der Berliner Choreograph Peter Pleyer mit ihrer interaktiven Installation die Möglichkeit, K3 als Arbeitsraum und Ort der Inszenierung zu erkunden.
Freitag, 19.10. und Samstag, 20.10. | jeweils 10.00-11.00/ 11.15-12.15/ 12.30- 13.30 Uhr
Trainingspraxis – Trainingsrecherche | Workshops
Was heißt zeitgenössischer Tanz im Training? Verschiedene Hamburger Choreographen und Tanzpädagogen geben Einblicke in ihre spezifische Trainingsarbeit und -recherche. Die 60-minütigen ‘Open Classes‘ mit ihren verschiedenen Ansätzen richten sich an alle Interessierten mit und ohne
spezifische Qualifikation. Im Anschluss an die Trainings ist ein informeller Austausch geplant. Unterrichtende: Gitta Barthel, deufert+plischke, Antoine Effroy, Viktoria Hauke, Friederike Lampert, Anne Rudelbach
Freitag, 19.10. | 15.30-17.30 Uhr
Federn in die Zukunft – Ein kurzes Training der Wahrnehmung | Workshop
"Von Tanz verstehe ich nichts." Das sagen viele, und meinen damit: Um Tanz zu verstehen, muss man Vorwissen mitbringen. In der Tat sind tanzgeschichtliche Kenntnisse in manchen Aufführungen von Vorteil. Viel wichtiger ist es jedoch, den eigenen Sinnen zu trauen und sie zu schärfen. Dieser Workshop unter der Leitung der Tanzjournalistin Gabriele Wittmann über Wahrnehmung und Rezeption von Tanz
richtet sich an Tanzschaffende und (Fach-)Publikum.
Freitag, 19.10. | 18.00-19.00 Uhr
„Music was my first love and Dance will be my last“, oder: Veronika Blumstein hört den Tanz und sieht die Musik | Lecture Performance
Veronika Blumstein hat bereits Ende der 1960er Jahre in New York damit begonnen, das Verhältnis von Tanz und Musik neu für sich zu definieren. Ihre Theorie zur „Performativität der Musik“ sah sie 2003 erstmals durch die Aufführung einer Komposition von Michael Wolters bestätigt. Kerstin Evert und Janine Schulze versuchen nun in ihrer Lecture Performance, den Ideen beider Künstler nachzuspüren, die sich aufgrund widriger Umstände nie begegnet sind.
Freitag, 19.10. | 19.30-20.15 Uhr
What would I do without you...| Lecture demonstration
Welche Rolle spielt das Publikum bereits während des Produktionsprozesses? Wie kann man die Konventionen in der Begegnung zwischen Performer und Zuschauer aufbrechen? Diesen Fragen widmet
sich der norwegische Choreograph Hooman Sharifi in seiner Lecture Performance zum Thema Partizipation und Vermittlung.
Freitag, 19.10. | ab 21.00 Uhr
Four Pelicans for Rauschenberg | Performanceserie
Anlässlich der Eröffnung bat Veronika Blumstein verschiedene Künstler und Theoretiker um Rekonstruktionen von Robert Rauschenbergs Performance „Pelican“. Die daraus entstandenen Arbeiten erinnern nicht nur an den Maler, der sein Tun als performative Geste begreift, sondern an den - weniger bekannten - Choreographen Robert Rauschenberg, der dem Tanz eine neue Visualität gibt.
Von und mit: Studenten des Studiengangs Performance Studies der Universität Hamburg, deufert+plischke und den Choreographen Karen Schaffman, Peter Pleyer, Helena Golab und Janez Janša
Samstag, 20.10. | 11.30-14.30 Uhr
Nach der Idee – ein dramaturgisches Trainingscamp/ Workshop
Du hast eine gute Idee – aber was kommt dann? Wo und wie ist mein individueller Einstieg in ein Thema und wie kann ich einen thematischen roten Faden mit verschiedenen Mitteln wie Tanz, Musik oder Performance weiterspinnen? In diesem Workshop, der sich an alle Tanzinteressierten richtet, werden verschiedene Möglichkeiten erprobt, eine Idee weiterzuentwickeln und damit Verbindungen im Prozess von Stückentwicklung zu knüpfen. Konzeption und Leitung: Susanne Schlicher (Dramaturgin), Katharina Oberlik (Performerin), Ute Rauwald (Regisseurin), Hans Jörg Kapp (Musiktheaterregisseur)
Samstag, 20.10. | 15.00-19.00 Uhr
Veronika Blumstein’s Gästezimmer – ein Salon zum
Thema Gastfreundschaft
Im Rahmen eines nachmittäglichen Salons lädt Veronika Blumstein zum Gespräch über das Thema Gastfreundschaft ein. Dabei heißt sie all diejenigen willkommen, die sich unter Anwendung gastfreundlicher Umgangsformen über Produktionsprozesse und Arbeitsformen austauschen möchten. Zu ihren drei Stammgästen gehören der Choreograph João Fiadeiro, die Choreographin und Tanzwissenschaftlerin Petra Sabisch sowie Janez Janša Moderation: Pirkko Husemann (Tanzwissenschaftlerin) | In englischer Sprache
Samstag, 20.10. | 19.30-21.00 Uhr
Räume für den Tanz | Podiumsdiskussion
Europaweit haben sich unterschiedliche Zentren für Performing Arts entwickelt, die projektorientiert verschiedenen Choreographen Unterstützung bieten. Welche Bedeutung und Aufgaben diese Zentren hinsichtlich der Förderung gerade junger Künstlerinnen und Künstler haben werden, diskutieren Sven Till (Fabrik Potsdam), Karene Lynghom (Dansenshus Oslo), Sigrid Gareis (Tanzquartier Wien) und Kerstin
Evert (K3). Moderation: Edith Boxberger (Tanzjournalistin) | In englischer Sprache
Samstag, 20.10. | 21.30-22.00 Uhr
Artists in Residence von K 3 | Work n Progress Performances
Im Rahmen des Tanzplan Hamburg erhalten von 2007 bis 2010 jedes Jahr drei Choreographen, die am Beginn ihrer professionellen Praxis stehen, die Möglichkeit, an einem neunmonatigen Residenzprogramm teilzunehmen. Die diesjährigen Residentinnen Monica Antezana, Jenny Beyer und Lina Lindheimer geben im Rahmen der Eröffnungstage Einblick in ihre Arbeit...